Ein schiefer Blick auf eine schräge Welt

Technik

[Gewinnspiel] CrispyWallet: Laptop- und Handysleeves im Test

Taschen für den Laptop gibt es wahrscheinlich ähnlich viele, wie Sleeves für Smartphones. Viel Einheitsbrei, Silikon und Plastik – um so interessanter wird es, wenn mal etwas neues auf den Markt kommt. Die Jungs und Mädels von CrispyWallet gehören bei mir in diese Kategorie.

Die beiden Gründer Marvin Metzke und David Hagenkötter nahmen seinerzeit bei der VOX Show „Die Höhle der Löwen“ teil, um eine Finanzierung für ihr damals noch sehr junges Startup zu bekommen. Nach den Investments von Lencke Wischhusen und Frank Thelen zu jeweils 50.000€ ging es scheinbar steil bergauf, denn die Produktpalette wächst stetig. Neben Taschen für Smartphones, Tablets und Laptops finden sich im eigenen Online Shop inzwischen auch diverse Portemonnaies, Karten- und Passhüllen.

Das Besondere daran? Neben den Designs vor allem das „Tyvek®“ getaufte Material, gefühlt eine Art Zwischending zwischen Folie und Papier. Es fühlt sich an wie Papier, ist aber wasserdicht und recht robust. Alle Produkte, die CrispyWallet vertreibt, werden nach eigener Aussage zu 100% in Handarbeit und mit nachhaltig angebauten Materialien in Berlin gefertigt.

Zwei ihrer Produkte, die sie mir freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt haben – Vielen Dank dafür! – möchte ich euch nun gern vorstellen.

Beginnen wir mit dem Laptop Sleeve in der passenden Größe für mein Macbook Air 13″. Die Betonung liegt wirklich auf passend, denn das Macbook gleitet saugend in die Tasche. Sie ist nicht direkt eng, aber es wird auch kein Platz verschwendet, was mir sehr gut gefällt. Zudem trägt das Sleeve nicht zu sehr auf – etwas was mich gerade bei dem extrem dünnen Ultrabook-Formfaktor enorm stören würde.

Problematisch war am Anfang der Verschluss ein wenig. Die Lasche wird einfach zugeklappt und hält über Magneten auch sehr ordentlich zu. Man muss das Macbook allerdings auch wirklich so weit wie möglich in die Tasche schieben, damit für die Lasche noch ausreichend Platz bleibt. Nach den ersten paar Versuchen funktioniert das aber inzwischen sehr gut.

Die Innenseite der Tasche ist mit einem stabilen Schaumstoff versehen, der das Macbook vor Stößen schützt. Ich möchte es zwar dennoch nicht darauf ankommen lassen, die Dämpfung wirkt aber recht robust.

Das Außenmaterial verhält sich in vielerlei Beziehung wirklich wie Papier, was in Sachen Look&Feel natürlich toll ist, im Bereich von Knicken aber natürlich auch seine Schwächen hat. Gerade die beiden unteren Ecken neigen bei mir dazu, aufgrund der Messenger-Bag, mit der ich das Macbook herumtrage, eingeknickt zu werden. Das ist jetzt nicht dramatisch, aber mit der Zeit sieht man eben die Benutzung.

An der Seite befindet sich noch eine rote Badge mit dem CrispyWallet Logo, die gleichzeitig als Lasche für einen Stift fungiert. Das rot passt sich dabei ziemlich cool in das generelle Muster meiner Version, genannt „Carmourobot“, ein. Ich hatte nie wirklich viel für Carmouflage übrig, aber das darüber gelegte Muster von Robotern und vor allem die gelben Fragmente davon wirken richtig, richtig gut!

Auch die anderen Designs können sich sehen lassen, klare Kaufempfehlung von mir!

CrispyWallet Smartphone Sleeve

Als zweites Sample habe ich eine Smartphone Hülle im Design „3D grey“ bekommen – und hier kommt Ihr ins Spiel, denn Ihr habt jetzt die Möglichkeit, dieses Schmuckstück im Wert von knapp 20€ zu gewinnen!

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach, teilt diesen Beitrag und schreibt einen Kommentar darunter, warum gerade Ihr diese Design-Hülle für euer Smartphone haben möchtet! Die Auslosung erfolgt am 21. August um 12 Uhr. Viel Erfolg!

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Mein Leben & Ich

(M)ein Leben in der Cloud

Als MeKo Student sowieso, aber auch als halbwegs normaler Mensch ist das Internet natürlich ein nicht unbedeutender Teil meines Lebens geworden. Vor allem alles was so unter den Begriff “Web 2.0″ fällt ist zum Teil gar nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken. Ein wirklich guter Artikel von Sascha Lobo unter dem Titel “My work and life with the cloud” hat mich zum Nachdenken gebracht. Nachdenken darüber, wie tief diese Dienste wirklich schon in meinen Alltag eingearbeitet sind und was vielleicht auch für eine Gefahr darin steckt. Schauen wir uns mal einen typischen Tag in meinem Leben an: Mein Tag beginnt in der Regel gegen sieben Uhr morgens, wenn mein Wecker klingelt. Beim Frühstück geht der erste Blick auf das Handy. Mein Palm Pre ist ja gewissermaßen ein Cloud-Handy, denn viele Daten und Dienste werden in die Wolke ausgelagert, der Kalender zum Beispiel, denn alles was bei mir an Terminen anfällt… Weiterlesen

Geschichten

Alternative Realität

An unserer Universität gibt es mehrere Werkshallen, in denen sich eine Vielzahl von Maschinen und allerlei andere Spielzeuge für fast alle Studiengänge gibt. Für mich relevant ist vor allem das Institut für Printmedien, sesshaft in einer dieser Hallen und für mich vor allem wegen der unterschiedlichen Druckmaschinen interessant. Ich habe dort früher schon einmal ein Praktikum gemacht und wollte das nun aus aktuellem Anlass noch einmal tun, also ging ich hinunter in die Halle und sprach mit den Verantwortlichen. Es folgte eine kurze Führung durch die Halle und anschließend ein Abstecher in die Räumlichkeiten der Mediengestaltung. Nun, warum erzähle ich euch das hier? Der interessante Part kommt erst noch, allerdings möchte ich euch um eines bitten: Glaubt mir kein Wort. Ich öffne also die Tür zu den, mir bereits bekannten Büroräumen und erlebe eine Überraschung. Statt dem seriös gestalteten Raum mit fünf oder sechs Schreibtischen und etlichen iMacs stehe ich… Weiterlesen

Mein Leben & Ich

Kopfschmerzen

Es gibt Tage an denen Hasse ich meine Kopfhörer. Heute ist einer davon. Die tollen In-Ear-Clips von Sennheiser, die ich eben gerade wegen der guten Bass-Wiedergabe gekauft habe machen mir jetzt jeden Takt der Musik, jede einzelne Note zur Qual. Mein Kopf schmerzt bei jeder Bewegung, egal ob sie von mir oder der Bahn verursacht wird, die sich quälend langsam aber unbeirrbar ihren Weg zu meiner Universität bahnt. Natürlich könnte ich einfach auf die ohnehin schon unmelodiöse Musik, dieses harte, metallische Geschrammel, dass ich als meinen Musikstil bezeichne, verzichten, doch dann würde diese ewig anmutende Bahnfahrt noch länger werden. Doch es nützt nichts, so geht es nicht weiter. Bei jedem sachten Vibrieren, dass die Bässe in meinem Schädel verursachen wird ein ganzes Erdbeben ausgelöst, welches, wie es den Anschein hat, mein ganzes Hirn zum beben bringt. Widerwillig nehme ich also doch, mich aus meiner eigenen kleinen Kapsel befreiend, die Knöpfe… Weiterlesen

Geschichten

Herr Lehmann – Episode 3

Er umarmte sie zum Abschied, legte seine Arme um sie, zog sie ganz fest an sich. Er wollte sie nicht wieder loslassen, nicht wieder verlieren, niemals mehr, wollte für immer bei ihr sein, dieser Moment sollte seine Ewigkeit werden… Und Herr Lehmann öffnete die Augen. Der Bus war noch kein Stück weiter gefahren, stand noch immer an dieser Ampel, irgendwo im Nirgendwo. Musik dröhnte aus den kleinen blauen Knöpfen in seinen Ohren, viel zu laut, viel zu dumpf, er liebte sie. Sein Blick strich über die Welt außerhalb, über die leeren Straßen, die dunklen Fenster, die dreckigen Bürgersteige. Der Regen hatte die Fensterscheibe anlaufen lassen und der graue Schleier ließ alles noch trostloser aussehen. Der rote Schein der Ampel verschwammm, brannte in seinen Augen. Ein Dröhnen riss ihn aus seinen Gedanken. Der Fahrer hatte den Motor wieder angelassen. Gelb. Ein seichtes Vibrieren durchzog den ganzen Bus und die einzelnen Sitze… Weiterlesen

Geschichten

Herr Alfons / Der Sonderwunsch

Es war Abend geworden. Nacht. Dunkelheit umgab sie. Lediglich der Schein des großen, roten Neonlichts durchbrach die Düsterniss und tauchte den Tisch des kleinen Cafés in der Seitenstraße in einen roten Schein. Es hatte geregnet. Sehr viel. Kleine Pfützen auf dem Asphalt spiegelten die großen, leuchtenden Lettern. Herr Alfons hatte den ganzen Abend schon lange geplant. Wieder und wieder war er seine Liste durchgegangen, um auch ja nichts zu vergessen. Das war wichtig. Sehr wichtig. Er hatte nur diese eine Möglichkeit, nur diesen einen Versuch. Für einen zweiten hatte er kein Geld. Alles musste perfekt werden. Schon vor einigen Tagen hatte er Chantál angerufen um mit ihr dieses Treffen zu vereinbaren. Und schon am Telefon gefiel sie ihm. Trotz ihres noch recht jungen Alters hatte sie eine tiefe, sinnliche Stimme. Mag sein, dass sie diese möglicherweise bewusst verstellte, um Kunden zu gewinnen. Das “el Paradiso” war bekannt für Aufträge dieser… Weiterlesen

Geschichten

Herr Lehmann – Episode 2

Langsam, ganz langsam verblassten die Bilder. Das Licht verlor an Helligkeit, und die Straße verschwand zunehmend im Nichts und mit ihr die Menschen… und sie. Zuerst war es dunkel um ihn herum. Nur sehr langsam öffnete Herr Lehmann seine Augen. Die Nacht war vorüber und mit ihr, alle Hoffnungen, die der Traum in ihm hervorgerufen hatte. Noch halb im Schlaf richtete er sich auf, rieb sich die Augen und ließ seinen Blick durch den kahlen, leeren Raum streifen. Für einen Moment blieb er an dem Fenster stehen, zumindest an der Stelle, an der er das Fenster vermutete. Tatsächlich sehen konnte Herr Lehmann nichts. Er war geblendet. Resigniert saß er da und wartete, eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Warten. Egal auf was oder wen, meist sogar ohne ins von beidem. Warten nur des Wartens wegen. Es mögen nur Sekunden gewesen sein, doch für Herrn Lehmann dauerte es Stunden bis seine Augen wieder ihren… Weiterlesen

Geschichten

Herr Lehmann – Episode 1

Endlich war der große Tag gekommen. Herr Lehmanns Herz schlug nun schon seit fast einer Woche jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und weit mehr als jede Sekunde so schnell es nur konnte und bescherte ihm dadurch ein nicht enden wollendes Glücksgefühl. Jeden Tag war er mit einem Lächeln auf den Lippen aufgestanden und behielt es auch den ganzen Tag, bis er abends glücklich wenn auch einsam zu Bett ging. Es erschien ihm fast wie ein Wunder, dass ihm selbst auch einmal ein solches Glück zuteil wurde. Schon oft hatte er sich für andere gefreut, hatte mit ihnen gelitten und sie durch jede Stimmungsschwankung begleitet. Schon oft hatte er sich gefragt wie es wohl ist, selbst dieses Gefühl zu verspüren. Sollte er nun diese Chance bekommen? Er hatte sie kennen gelernt und er mochte sie schon von Anfang an. Und je weiter er sie kennen lernte, desto mehr mochte er… Weiterlesen

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