12. Februar 2011 - Allgemein, Kultur    2 Kommentare

Film Tip: Black Swan

Zur Zeit kommt man an diesem wohl nicht vorbei: Black Swan erntet Lob von allen Seiten. Grund genug für uns, doch einmal ins Kino zu gehen. Und schonmal vorweg: ich bin begeistert.

Der Film erzählt die Geschichte von Nina, einer jungen Balletttänzerin, deren Traum sich nach viel harter Arbeit endlich erfüllt, als sie in der Aufführung von Schwanensee die Hauptrolle als Schwanenkönigin bekommt. Doch die Freude währt nur kurz, denn die Geschichte des Stücks überträgt sich auf ihr eigenes Leben.

In dem Stück geht es um ein Mädchen in Schwanengestalt, den weißen Schwan, der sich unglücklich verliebt. Er trifft auf sein böses Gegenstück, den schwarzen Schwan, der ihm seine Liebe stiehlt und seine Seele zerstört. Am Ende begeht er Selbstmord.

Genau wie der weiße Schwan ist auch Nina, durch und durch gut, zerbrechlich, fragil. Doch die Rolle verlangt von ihr eine Metamorphose. Sie ist bestens geeignet den weißen Schwan zu tanzen, nicht aber den wilden, unkontrollierten schwarzen. Für sie beginnt eine turbulante Zeit, über die ich jetzt nicht weiter berichten möchte, schließlich sollt ihr den Film ja noch anschauen.

Für mich wirklich brilliant an dem Film ist die Umsetzung. Sie spielt nicht nur diese Rolle, sie fängt an sie zu leben. Mit teils wirklich harten Bildern wird dem Zuschauer gezeigt, wie zerissen und kaputt Nina zunehmend wird und wie ausweglos die Situation doch für sie ist – absolut sehenswert.

Ich kann nur jedem empfehlen, schaut euch diesen Film an und nehmt euch Zeit, darüber nachzudenken. Er taugt nicht als Unterhaltung nebenbei, aber wer sich wirklich damit befassen will, für den bietet er wirklich viel.

Von mir, 5 von 5 Sternen und Anschauempfehlung!

2 Kommentare

  • Der like Button wuerde sich gut im Blog machen, oder ist er mir entgangen?

    • Der war irgendwie verloren gegangen…seltsam.
      Jedenfalls ist er jetzt wieder da, danke für den Tip!

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